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Teetasse mit Unterschale aus dem grünen Mosaiqueservice

Nymphenburg um 1765
Bemalt in Grün-Camaieu und dunkelgrünen Mosaiqueschuppenkanten
Teetasse: H. 4,1 / Ø 7,8 cm / Hexagramm-Marke und Ritzmarke „13“
Unterschale: H. 2,5 / Ø 13,2 cm / Rautenschild und Ritzmarke „61“ (?)

Beschreibung


Die Teetsasse mit Unterschale gehört zu einem Frühstücksservice, von dem das Bayerische Nationalmuseum 7 Teile – allerdings ohne Teetassen – besitzt.

Das Service stammt aus der Sammlung Otto Prinz Sayn-Wittgenstein, Egern-Rottach, das 1907 bei Hugo Helbing, München (28.07.1907 Nr. 141 mit Abb. der Kaffeekanne) versteigert wurde. 1908 hat das Bayerische Nationalmuseum alle Teile erworben.
Hofmann hat in seinem Katalog von 1908 das Service veröffentlicht (Nr. 275 – 283 T. 15): „Ausgezeichnete frühe Stücke … beachtenswert ist die blau-grüne Farbe, die seitlich gesehen einen eigentümlichen perlmuttartigen irisierenden Glanz hat. Alle Stücke mit Ausnahme der Kaffeekanne und Zuckerdose tragen die blaue Hexagramm-Marke (um 1760).“

In seinem Nymphenburg-Buch bildet Hofmann in Band I (Abb. 28) fünf Teile ab und hebt in Band III (S. 586) die Camaieu-Blumenmalerei hervor – darunter als besonders reizvolle Variante jene in zweierlei Grün und verweist deshalb auf das grüne Mosaiqueservice. Als Maler für diese Art Qualität kommt wohl nur Joseph Zächenberger (Hofmann ebd. 586 f.) in Betracht.

Die Hexagramm-Marke legt eine Datierung um 1765 nahe, wenngleich die ältere Literatur das Service „der frühesten Nymhenburger Epoche“ (Helbing) oder „um 1760“ (Hofmann Katalog 1908 und 1909) zugeordnet hat.

Literatur


Hofmann, Friedrich H.: Geschichte der bayerischen Porzellan-Manufaktur Nymphenburg. 3 Bände, Leipzig 1921 – 1923

Hofmann, Friedrich H.: Das Europäische Porzellan des Bayerischen Nationalmuseums. München 1908

Bildergalerie


Teetasse mit Unterschale aus dem grünen Mosaiqueservice
Teetasse mit Unterschale aus dem grünen Mosaiqueservice
Teetasse mit Unterschale aus dem grünen Mosaiqueservice
  • Beschreibung

    Die Teetsasse mit Unterschale gehört zu einem Frühstücksservice, von dem das Bayerische Nationalmuseum 7 Teile – allerdings ohne Teetassen – besitzt.

    Das Service stammt aus der Sammlung Otto Prinz Sayn-Wittgenstein, Egern-Rottach, das 1907 bei Hugo Helbing, München (28.07.1907 Nr. 141 mit Abb. der Kaffeekanne) versteigert wurde. 1908 hat das Bayerische Nationalmuseum alle Teile erworben.
    Hofmann hat in seinem Katalog von 1908 das Service veröffentlicht (Nr. 275 – 283 T. 15): „Ausgezeichnete frühe Stücke … beachtenswert ist die blau-grüne Farbe, die seitlich gesehen einen eigentümlichen perlmuttartigen irisierenden Glanz hat. Alle Stücke mit Ausnahme der Kaffeekanne und Zuckerdose tragen die blaue Hexagramm-Marke (um 1760).“

    In seinem Nymphenburg-Buch bildet Hofmann in Band I (Abb. 28) fünf Teile ab und hebt in Band III (S. 586) die Camaieu-Blumenmalerei hervor – darunter als besonders reizvolle Variante jene in zweierlei Grün und verweist deshalb auf das grüne Mosaiqueservice. Als Maler für diese Art Qualität kommt wohl nur Joseph Zächenberger (Hofmann ebd. 586 f.) in Betracht.

    Die Hexagramm-Marke legt eine Datierung um 1765 nahe, wenngleich die ältere Literatur das Service „der frühesten Nymhenburger Epoche“ (Helbing) oder „um 1760“ (Hofmann Katalog 1908 und 1909) zugeordnet hat.

  • Literatur

    Hofmann, Friedrich H.: Geschichte der bayerischen Porzellan-Manufaktur Nymphenburg. 3 Bände, Leipzig 1921 – 1923

    Hofmann, Friedrich H.: Das Europäische Porzellan des Bayerischen Nationalmuseums. München 1908

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