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Zwölfeckige tiefe Schale mit Shiba Onko-Dekor

Aus dem Besitz August des Starken
Meissen 1730; Aufglasur Schwertermarke; Joh.-Nr. „N-35-W“ eingeritzt und geschwärzt; Pressmarke: 2 x vier konzentrische Dreiecke (Rückert Keramos 151 / 1996 Abb. 9 Nr. 7 S. 84; nach Miedtank, Keramos 232 / 2016, die Pressmarke für Grund Sen.)
Ø 25,2 cm; Höhe: 6,8 cm

Beschreibung


Die zwölfeckigen tiefen Schalen mit der frühen Joh.-Nr. N-35-W sind sehr selten – im Gegensatz zu den oktogonalen. Sie waren Bestandteil der könig­lichen Sammlung im Japanischen Palais und sind bestens dokumentiert (Boltz 1996 Abschnitt d S. 72): „Vier und zwanzig Stück detto (= zwölf eckigte Schaalen, mit überlegten und braunem Rande, inwendig Pagoden, alt indianis. gemahlt) 3 Zoll tief (= 7 cm) 10. Zoll (= 23,5 cm) in diam: no 35.“

Es gab ursprünglich also nur 24 solcher Schalen, von denen sich heute noch etwa die Hälfte in bedeutenden Sammlungen nachweisen lassen. Nach dem zweiten Weltkrieg ist nur ein Vergleichsstück auf den Markt gekommen (Christie’s 25.02.1991 Nr. 170).

Bitte kontaktieren Sie uns für die vollstänidge Expertise.

Literatur


Boltz, Claus: Japanisches Palais-Inventar 1770 und Turmzimmer-Inventar, 1769. In Keramos 153/1996

Rückert, Rainer: Alchimistische Symbolzeichen als Meissener Masse-, Former-, Bossierer- und Drehermarken im vierten Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts. In Keramos 151/1996

Bildergalerie


Zwölfeckige Shiba Onko Schale
Zwölfeckige Shiba Onko Schale
Zwölfeckige Shiba Onko Schale
  • Beschreibung

    Die zwölfeckigen tiefen Schalen mit der frühen Joh.-Nr. N-35-W sind sehr selten – im Gegensatz zu den oktogonalen. Sie waren Bestandteil der könig­lichen Sammlung im Japanischen Palais und sind bestens dokumentiert (Boltz 1996 Abschnitt d S. 72): „Vier und zwanzig Stück detto (= zwölf eckigte Schaalen, mit überlegten und braunem Rande, inwendig Pagoden, alt indianis. gemahlt) 3 Zoll tief (= 7 cm) 10. Zoll (= 23,5 cm) in diam: no 35.“

    Es gab ursprünglich also nur 24 solcher Schalen, von denen sich heute noch etwa die Hälfte in bedeutenden Sammlungen nachweisen lassen. Nach dem zweiten Weltkrieg ist nur ein Vergleichsstück auf den Markt gekommen (Christie’s 25.02.1991 Nr. 170).

    Bitte kontaktieren Sie uns für die vollstänidge Expertise.

  • Literatur

    Boltz, Claus: Japanisches Palais-Inventar 1770 und Turmzimmer-Inventar, 1769. In Keramos 153/1996

    Rückert, Rainer: Alchimistische Symbolzeichen als Meissener Masse-, Former-, Bossierer- und Drehermarken im vierten Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts. In Keramos 151/1996

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