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Goldchinesen Tasse mit Untertasse

Frankenthal um 1772
Tasse: H. 4,8 cm x Ø 7,9 cm; „CT“ unter Kurhut in Unterglasurblau und Ritzmarke „2rs“
Unterschale: Ø 13,9 cm x H. 3,0 cm; „CT“ unter Kurhut und „72“ in Unterglasurblau

Beschreibung


Die Tasse gehört zu einem Service mit großfigurigen Goldchinesen, das Barbara Beaucamp-Markowsky (Band III, S. 266, Nr. 147) als „ungewöhnlich reizvoll“ beschreibt und das vielleicht für die Kurfürstin Elisabeth Auguste im Zusammenhang mit dem Ausbau des Schlosses Oggersheim (1768–74) bestimmt war (vgl. Metz 20.10.2001, Nr. 860). Von dem Service existieren heute noch neun weitere Teile, die Beaucamp (a.a.O.) nachgewiesen hat.

In den letzten Jahrzehnten waren lediglich nur wenige Porzellane auf dem Markt, u.a.:

  • Teekanne (Metz a.a.O.) 
  • Kumme (Reiss Museum, Mannheim von Elfriede Langeloh 1986)
  • Teetasse mit Unterschale (Christie’s New York, 27.04.1984, Nr. 112)

Der außerordentlich fein radierte Golddekor – dem sicherlich bisher nicht entdeckte Stichvorlagen zugrunde liegen – stammt wohl von Johann Michael Apel, dem Spezialisten der Manufaktur für anspruchsvolle Goldchinesen, von dem eine Reihe signierter Stücke (Malermarken) bekannt sind (Beaucamp III Nr. 107, 113, 114 ,121; Egge Nr. 232; Elfriede Langeloh Komödienservice).

Vergleichsstücke:

Literatur


Beaucamp-Markowsky, Barbara: Frankenthaler Porzellan, Band 3: Das Geschirr. München 2014

Egge, Ina: Die Manufaktur Frankenthal. Dissertation 1972

Bildergalerie


  • Beschreibung

    Die Tasse gehört zu einem Service mit großfigurigen Goldchinesen, das Barbara Beaucamp-Markowsky (Band III, S. 266, Nr. 147) als „ungewöhnlich reizvoll“ beschreibt und das vielleicht für die Kurfürstin Elisabeth Auguste im Zusammenhang mit dem Ausbau des Schlosses Oggersheim (1768–74) bestimmt war (vgl. Metz 20.10.2001, Nr. 860). Von dem Service existieren heute noch neun weitere Teile, die Beaucamp (a.a.O.) nachgewiesen hat.

    In den letzten Jahrzehnten waren lediglich nur wenige Porzellane auf dem Markt, u.a.:

    • Teekanne (Metz a.a.O.) 
    • Kumme (Reiss Museum, Mannheim von Elfriede Langeloh 1986)
    • Teetasse mit Unterschale (Christie’s New York, 27.04.1984, Nr. 112)

    Der außerordentlich fein radierte Golddekor – dem sicherlich bisher nicht entdeckte Stichvorlagen zugrunde liegen – stammt wohl von Johann Michael Apel, dem Spezialisten der Manufaktur für anspruchsvolle Goldchinesen, von dem eine Reihe signierter Stücke (Malermarken) bekannt sind (Beaucamp III Nr. 107, 113, 114 ,121; Egge Nr. 232; Elfriede Langeloh Komödienservice).

    Vergleichsstücke:

  • Literatur

    Beaucamp-Markowsky, Barbara: Frankenthaler Porzellan, Band 3: Das Geschirr. München 2014

    Egge, Ina: Die Manufaktur Frankenthal. Dissertation 1972

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